25. Juli 2016

Beckenbodentherapie

Eine Blasenschwäche zeigt sich oft bereits beim Husten, Niesen und Lachen, beim Joggen, Springen oder beim Anheben von schweren Gegenständen. Sie zeigt sich aber auch bei vermehrtem Harndrang, wenn die Toilette nicht mehr rechtzeitig erreicht oder die Blase nicht vollständig entleert werden kann.

Diese Beschwerden können beispielsweise nach gynäkologischen Eingriffen, bei Erkrankungen der Prostata oder nach einer Geburt auftreten.

Der Beckenboden ist das Fundament im unteren Rücken. Außer den oben genannten, klassischen Beschwerdebildern spielt er auch eine wesentliche Rolle bei orthopädischen (Langzeit)Beschwerden, wie beispielsweise Rückenleiden, und darf hierbei nicht unterschätzt werden. Er ist ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Muskelschichten, das die Schließmuskeln von Blase und Darm beinhaltet. Der Beckenboden arbeitet mit den Rücken-, den Bauchmuskeln sowie vielen weiteren Strukturen des Körpers zusammen.

In der Beckenboden-Therapie bahnen wir die physiologische Funktionsfähigkeit der beteiligten Strukturen an. Nach einem ausführlichen Befund, in dem Ihre individuelle Symptomatik erfasst wird, gehen wir gezielt auf Ihr Problem ein.
Wir arbeiten dabei mit Körperwahrnehmung, mit manuellen und osteopathischen Techniken, mit Anspannungs- bzw. Entspannungsübungen für die Beckenbodenmuskulatur wie auch mit Verhaltensschulung.


↓
Zurück